Aus den großen Fehlern lernen. Über das Schulbus-Chaos, das man raschest möglich reparieren muss.

Von René Denk. Erstellt am 11. September 2019 (05:00)

Das Schulbus-Chaos ist groß und verlangt nach raschen Lösungen, damit Eltern und Großeltern wieder ruhiger Schlafen können.

Die besondere Verantwortung gegenüber den Schwächsten wurde dieses Mal eindeutig nicht wahrgenommen. Laut dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) wurden schon Ende Mai die neuen Fahrpläne an die Schulen verschickt, mit der Bitte, diese prüfen zu lassen. Auch sonst versuchte man, die neuen Fahrpläne zu publizieren. Rückmeldungen gab es dafür laut VOR-Pressesprecher Georg Huemer aber keine.

Das Büro von Landesrat Ludwig Schleritzko betonte, dass auch die Gemeinden informiert wurden. Wahr nahm die Änderungen aber niemand. Es geht jetzt nicht darum, einen Schuldigen zu finden. Es geht darum, das Chaos rasch zu beseitigen. Und was noch viel wichtiger ist: Es geht darum, sich anzusehen, warum das Schulbus-Chaos überhaupt zustande kommen konnte und wie man so etwas künftig vermeiden kann!