Erfolgsmomente müssen her!. Über die fehlende Zuversicht in der Mannschaft des SC Zwettl.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 11. September 2019 (01:00)

Beim SC Zwettl bleibt nach dem Wochenende alles beim Alten. Niemanden konnte die klare Niederlage gegen die mit drei Profis – darunter auch der Ex-Zwettler Lorenz Grabovac – verstärkten St. Pöltner Juniors wirklich überraschen, mit einem Sieg haben am Samstag ohnehin nur die optimistischsten Fans gerechnet.

Das bestätigte der Spielverlauf, denn die jungen „Wölfe“ brachten all das auf den Platz, was den Braustädtern derzeit abgeht – Sicherheit, Passgenauigkeit und Abschlussstärke, gepaart mit der nötigen Lockerheit. Was Lorenz Grabovac als „fehlendes Feuer“ bezeichnet, ist eine gewisse Selbstverständlichkeit am Ball, oder die berühmte breite Brust. Umschreibungen gibt es dafür im Fußball genug, der Weg, der dahin führt, ist dafür eindeutig: es müssen Erfolgsmomente, sprich Siege, her.

Den kommenden Gegner Kilb wird Trainer Helmut Anderst als gutes Omen sehen. Bei den Mostviertlern feierte er im März seinen ersten Sieg als Zwettl-Trainer. Gleichzeitig starteten die Braustädter danach ihre erfolgreichste Saisonhälfte seit einer gefühlten Ewigkeit. Die Erinnerung daran sollte in der ganzen Mannschaft genug „Feuer“ für den ersten Saisonsieg entfachen.