Klein Nondorfer Duo startet als „Stammholz“ durch. Die Freunde Werner Gundacker und Andreas Besenbäck stellen Holz-Kunstwerke her.

Von Markus Füxl. Erstellt am 31. Oktober 2020 (04:30)
Andreas Besenbäck und Werner Gundacker stellen unter dem Namen „Stammholz“ Kunstwerke aus Holz her, darunter Weinständer, Uhren und Tauf- und Hochzeitsgeschenke.
Markus Füxl

Werner Gundacker und Andreas Besenbäck sind schon lange Freunde. Sie eint vor allem ihr Hobby: Das Schaffen kleiner Kunstwerke aus Holz. Jetzt starten sie mit einem gemeinsamen Projekt durch.

Unter dem Namen „Rappottenstoana Stammholz“ schleifen, fräsen und bauen sie kleine Holzkunstwerke zusammen. „Wir haben immer schon kleine Sachen gebastelt, etwa für die Landjugend für das Engerl-Bengerl-Spiel“, erklärt Gundacker. Zuletzt fertigte das Duo auch die Projektmappe aus Holz für die Landjugend an.

„Haben zwei Monate lang am Namen herumüberlegt“

Im Lockdown kam den beiden dann die Idee, das ganze auf professionellere Beine zu stellen: „Wir haben zwei Monate lang an einem Namen herumüberlegt“, sagt Gundacker lachend. Der 27-Jährige ist selbstständiger Sotfwareentwickler und erstellte auch gleich eine Homepage samt Logo.

Verkauft haben sie aber noch nichts: „Wir hoffen auf Mundpropaganda. Es ist einfach ein nettes Hobby, das wir nebenbei mitlaufen lassen“, erklärt der 23-jährige Andreas Besenbäck. Gemeinsam fertigten die beiden Holz-Fans auch schon Tauf- und Hochzeitsgeschenke, wie ein Puzzlebild eines Brautpaares, das mit Elementen der Kinder ergänzt werden kann. Unter den Werken sind auch aufwändige Weinständer und Uhren.

Wie lange ein Projekt von der Idee bis zur Fertigstellung braucht? „Das ist unterschiedlich. Bei uns ist fast alles handgefräst, da stehst du schon einmal drei Stunden beim Fräsen. Der Weinständer hat knapp sechs Wochen gebraucht“, erklärt Besenbäck.

Epoxidharz und eine CNC-Maschine

Verarbeitet werden sämtliche heimische Holzarten, von Fichte über Buche bis zu Ahorn und Esche. Aktuell experimentieren die beiden mit Epoxidharz an einem kleinen Beistelltisch.

Auch eine Laser- und CNC-Maschine leistete sich Gundacker um 1.600 Euro. Für ein Bild arbeitete die Maschine 14 Stunden, um jede einzelne Linie ins Holz zu lasern. „Es ist viel Spielerei dabei“, sagen beide lachend.