Landeswasserdienstbewerbe: „Hatten beste Bedingungen“. Die Feuerwehr Ottenschlag wurde für die Austragung der Bewerbe mit rund 1.300 Teilnehmern hoch gelobt.

Von René Denk. Erstellt am 28. August 2019 (08:23)
René Denk
Vom Bewerbsgelände am Oberen Ortsteich marschierten am Sonntag eine Menschenmasse an Zillenfahrern zum Schloss Ottenschlag.

„Es war ein Landesbewerb mit einigen Vorurteilen und großen Emotionen“, betonte Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner bei der Siegerehrung der 63. Landeswasserdienstbewerben im Schloss Ottenschlag . Die Bewerbe fanden von 22. bis 25. August am Oberen Ortsteich statt.

Erstmals in der Geschichte der Landeswasserdienst-Leistungsbewerbe wurden diese nicht in einem Fließgewässer abgehalten. Leicht war es für die Zillenfahrer aber trotzdem nicht. „Wir hatten beste Bedingungen: Schotter, Steinwurf und Gatsch, alles war vorhanden. Und das Tor eins werden viele nicht vergessen“, so Fahrafellner, der sich auch bei Bürgermeisterin Christa Jager entschuldigte, dass der Ortsteich dort etwas „vergrößert“ wurde.

Über 1.300 Teilnehmer von 257 Feuerwehren kamen nach Ottenschlag, um in über 1.700 Zillenbesatzungen um Bronze und Silber zu kämpfen. Weitere 200 Zillenfahrer traten im Goldbewerb an oder absolvierten das Wasserdienstabezeichen in Gold.

Rund 120 Zeltplätze wurden von der Feuerwehr Ottenschlag deshalb vergeben. Fahrafellner dankte dem Ottenschläger Kommandant Willi Renner für die Austragung der hervorragend durchgeführten Bewerbe und hob hervor, dass „es ohne Willi Renner heuer wahrscheinlich keine Landesbewerbe“ gegeben hätte.

Landesrat Schleritzko betonte Wichtigkeit

Bei der Siegerehrung, zu der die Zillenfahrer vom Oberen Ortsteich über den Hauptplatz ins Schloss einmarschierten, betonte Landesrat Ludwig Schleritzko, dass es eine Premiere für ihn bei diesen Bewerben war.

„Gerade für solide durchgeführte Einsätze sind die Übungen und genau solche Bewerbe wichtig“, unterstrich der Landesrat. Im Vordergrund stehe aber auch die Kameradschaft, die bei solchen Bewerben gelebt werden könne. Als starken Partner der Feuerwehren bezeichnete Schleritzko dabei auch das Land Niederösterreich, welches 4,2 Millionen Euro in die Mehrwertsteuerrückvergütung für Feuerwehrfahrzeuge investiere oder die kostenlose Hepatitisimpfung gewährleist.