Consio: „Halten weiter am Projekt fest“. Unternehmensgruppe Consio betont „Kuriosum“ und bezweifelt Aussagen von Gegner Rößl.

Von René Denk. Erstellt am 13. September 2019 (04:37)
Archiv, Consio
Die Unternehmensgruppe Consio ist überrascht, wo die Gerüchte herkommen. Man freue sich, mit dem Einkaufszentrum Kampcenter einen Meilenstein für die Region zu schaffen, heißt es.

Als Reaktion auf die Berichterstattung der Vorwoche zum „Kampcenter Zwettl“ meldete sich Sarah Baatour von der Unternehmensgruppe Consio zu Wort, die die Urlaubsvertretung von Desiree Maxa wahrnimmt. Consio ist mit der Planung des Einkaufszentrums in der Gartenstraße beschäftigt.

„Wir halten nach wie vor an dem spannenden Projekt Kampcenter Zwettl fest und sind bestrebt mit allen Beteiligten konstruktiv zusammenzuarbeiten. Dementsprechend kann es immer wieder zu verschiedenen Gesprächen und Terminen mit unterschiedlichen Personen kommen“, meint Baatour.

Weiters streicht sie ein „Kuriosum“ heraus, welches sie jedenfalls in das richtige Licht rücken will: „Auf unserer Consio-Homepage zeigen wir keine Porträts der Mitarbeiter beziehungsweise Geschäftspartner.“ EKZ-Gegner Franz Rößl behauptete in der Vorwoche, einen Mann und eine Frau mit Koffern und Ordnern in den Händen gesehen zu haben, die in Richtung Stadtamt gingen und erst wieder am Abend zu ihrem BMW, der am ehemaligen Hahn-Areal geparkt war, zurückgekehrt sind. Die beiden Personen habe Rößl auf der consio-Homepage ausfindig gemacht.

„Wenn man so auffällig ein Haus vermisst, dann zum Stadtamt geht und erst am Abend zum Pkw mit Wiener Kennzeichen zurückkehrt — wer soll es denn sonst sein. Und wenn sich die so auffällig verhalten, muss ich annehmen, dass da was im Busch ist.“EKZ-Gegner Franz Rößl

„Eine Erkennung diverser sich in Zwettl aufhaltender Personen kann nicht anhand der Internetrecherche stattfinden. Ich kann leider auch nicht verifizieren, ob es sich bei irgendwelchen gesichteten Personen um Mitarbeiter oder Geschäftspartner handelt“, betont Baatour. Consio freue sich, mit dem Kampcenter einen Meilenstein für die Region zu schaffen. „Wir sind der Überzeugung, dass dieses Projekt die Vielfalt der Stadt Zwettl äußert positiv hervorheben wird“, ergänzt Baatour.

EKZ-Anrainer Franz Rößl hingegen behauptet, dass er Bilder im Internet gesehen habe, die man klar der Unternehmergruppe zuordnen könne. „Außerdem: Wenn man so auffällig ein Haus vermisst, dann zum Stadtamt geht und erst am Abend zum Pkw mit Wiener Kennzeichen zurückkehrt — wer soll es denn sonst sein. Und wenn sich die so auffällig verhalten, dann muss ich annehmen, dass da was im Busch ist“, glaubt Rößl auch Vizebürgermeister Hannes Prinz nicht, der in der Vorwoche betonte, dass er seit einem halben Jahr weder mit EKZ-Betreiber Reinhold Frasl oder einem seiner Mitarbeiter gesprochen habe.