Neues Gerät für das Rote Kreuz: Hygiene auf Knopfdruck. Waldviertler Sparkasse finanzierte neues Gerät für das Rote Kreuz.

Von Markus Füxl. Erstellt am 26. Februar 2021 (03:29)
Filialdirektorin Andrea Wiesmüller und Vorstandsvorsitzender der Waldviertler Sparkasse unterstützen das Rote Kreuz unter Bezirksstellengeschäftsführer Manfred Ehrgott mit einer Spende für das neue Desinfektionsgerät.
Markus Füxl

Eine große Erleichterung in der durch die Corona-Pandemie angespannten Situation gibt es für die Rot-Kreuz-Bezirksstelle Zwettl. Angeschafft wurde ein Gerät, das die Mannschaften des Roten Kreuzes dabei enorm unterstützt, die Innenräume der Rettungs- und Krankenwagen zu desinfizieren und zu dekontaminieren.

Die Freude über diese Anschaffung ist laut Bezirksstellen-Geschäftsführer Manfred Ehrgott groß. Denn in den Autos des Roten Kreuzes müssen derzeit zahlreiche Corona-Patienten transportiert werden.

Das heißt für die Sanitäter nicht nur, sich immer wieder in Schutzanzüge zu zwängen, sondern auch die Fahrzeuge nach den Transporten gründlich zu säubern – und das kann durchaus über eine Stunde dauern. Besonders in Nachtdiensten für ehrenamtliche Mitarbeiter, die am nächsten Tag ihrem Brotberuf nachgehen müssen, eine enorme Belastung. Durch diese Investition ersparen sich die Sanitäter nun diese aufwändige Prozedur.

„Das Gerät macht sich bezahlt. Wir müssen das Auto nach fast jeder Fahrt putzen. Jetzt drücken wir auf den Knopf und es ist in einer halben Stunde fertig“, sagt Ehrgott. 30 Milliliter Desinfektionsmittel werden pro Durchgang zerstäubt und im Wagen verteilt. Damit ist es möglich, die Fahrzeuge innerhalb kürzester Zeit zu 100 Prozent zu desinfizieren – auch an Stellen, an die man mit händischer Reinigung gar nicht gelangt. Genutzt werden kann das Gerät auch zur Desinfektion von Räumen.

Ermöglicht wurde der Ankauf des Geräts dank einer Spende in Höhe von 4.500 Euro durch die Waldviertler Sparkasse unter Vorstandsvorsitzenden Franz Pruckner. Damit möchte man das Rote Kreuz, dessen langjähriger Partner man ist, auch in der Coronapandemie weiter unterstützen.